Angriffskatalog — wo die Akte bei Anfechtung voraussichtlich zuerst scheitert.
Dieser Katalog priorisiert die Angriffspunkte, die die Position des Arbeitgebers am schnellsten zusammenbrechen lassen. Er wiederholt nicht die Prüfungsreihenfolge der Gate-Architektur, sondern testet, wo zuerst Druck aufgebaut werden sollte.
Was ist der Angriffskatalog?
Der Angriffskatalog identifiziert und priorisiert die Angriffspunkte, die eine umstrittene deutsche Kündigungsakte voraussichtlich am ehesten zum Einsturz bringen. Jeder Angriffsvektor ist einer konkreten gesetzlichen Grundlage nach KSchG, BetrVG, AGG oder BGB zugeordnet und nach Prozesswirkung gewichtet, damit sich die anwaltliche Prüfung auf die risikoreichsten Defizite der Arbeitgeberakte konzentrieren kann.
Wer nutzt das?
Arbeitsrechtliche Prozessvertreter (Fachanwälte für Arbeitsrecht), Inhouse-Rechtsteams und HR-Leitungen nutzen den Angriffskatalog, um zu verstehen, welche Verfahrensschwächen die Gegenseite in Kündigungsschutzverfahren voraussichtlich am ehesten ausnutzt.
